Auf welche Grenze bin ich stolz? Meine eigene Antwort auf meine Blogparade

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Vera steht auf einer Wiese, lächelt stolz und freudig in die Kamera hat beide Hände auf dem Herz.

Ich habe dich eingeladen, bei meiner Blogparade mitzumachen und über deine Grenze zu schreiben, auf die du stolz bist. Jetzt ist es Zeit, dass ich selbst antworte.

Die 3 wichtigsten Punkte in Kürze:

– Die wichtigste Grenze für mich, ist nicht die nach außen, sondern die innere Grenze – gegenüber den Anteilen, die dich schützen wollen und dich dabei doch zurückhalten.
– Grenzen setzen passiert erstaunlicherweise selten in einem Moment. Bei mir waren es drei Etappen: Sichtbarwerden, zurück in Verbindung gehen, die Entscheidung fürs Glück treffen.
– Der Wendepunkt war die Bereitschaft, die Liebesbeziehung mit dem Leiden aufzugeben.

Die wichtigste Grenze, die es für mein Empfinden zu setzen gilt, ist die innere Grenze. Die Grenze gegenüber den Anteilen in mir, die glauben, mich zu schützen – und mir dabei doch schaden, weil sie genau das Leben verhindern, das ich mir wünsche.

Je früher traumatische Erlebnisse passieren, desto stärker ist dieser Schutzmechanismus. Und desto tiefer sitzt er im Unterbewusstsein. Umso länger muss der Atem sein, um die Seele aus diesem Schutzmechanismus zu befreien und als Mensch mein befreites Sein zu leben.

Diese Grenze habe ich nicht in einem einzigen Moment gesetzt. Sie ist Stück für Stück entstanden, in mehreren Etappen.

Etappe 1: Mich zeigen

Es begann im Juli 2025, als ich anfing, Blogartikel zu schreiben – mich schriftlich zu zeigen, mit dem, was ich erlebt habe. Schritt für Schritt, Blogartikel für Blogartikel. Hier ist mein allererster.

Weiter ging es mit der Entscheidung, mich mit meinen Fähigkeiten selbstständig zu machen zum 1.11.2025. Mich als Heilerin zum höchsten Wohle aller zur Verfügung zu stellen.

Als nächstes habe ich mir erlaubt, einen alten Traum wiederzubeleben: den Traum von Freiheit, von Reisen. So habe ich mich entschieden, den Winter in Thailand zu verbringen. Es gab auch praktische Gründe – in meiner Gartenhütte heize ich mit Holz und ich hatte das Gefühl, dass es ein strenger Winter wird, was sich bewahrheitete.

Auf diesem Weg habe ich zu meinen inneren Anteilen gesagt: Danke, dass ihr mich geschützt habt. Jetzt übernehme ich das Ruder. Ich übernehme die innere Führung für mich selbst, mit all meinen Anteilen. Genau das ist die Grenze: dass ich mich nicht mehr in die Schonhaltung des Schutzmechanismus zurückfallen lasse, in den Rückzug, in die Isolation, sondern mich herausbewege und zurück ins Leben.

Etappe 2: Zurück in Kontakt

Der nächste Schritt war die Frage: Was brauchen meine Anteile eigentlich wirklich? Ich war in den letzten Jahren sehr im Rückzug – im Rückzug und in der Selbstheilung. Der nächste Schritt war, wieder in Kontakt mit Menschen zu gehen. Und mich darin erneut zu erproben.

So habe ich an einem Wachstumsseminar auf Kreta teilgenommen. Im Küchenteam habe ich mit anderen Menschen zusammengewirkt. Wir haben uns gegenseitig getriggert – und in der Bereitschaft miteinander zu wachsen, haben wir uns zugehört, waren füreinander da. Das war so heilsam. Nährend, fürsorglich, ein echtes Miteinander.

Wir sitzen zu 6. in Wanderkleidung auf einer Mauer im Tal der Mühlen auf Kreta mit dem Meer im Hintergrund im freudigen Miteinander.
Im Miteinander ist es am schönsten

Etappe 3: Die Frage, die alles veränderte

Der nächste Schritt der Befreiung aus dem Schutzmuster war, diesen Rückzugsort der Heilung zu verlassen. Bis ich wirklich bereit für diese Entscheidung war, brauchte es einige Erkenntnisse.

Eine Frage hat mich dabei besonders getroffen:

„Bist du bereit, die Liebesbeziehung mit dem Leiden aufzugeben?“

Diese Frage ist mir eingefahren wie ein Schock. Denn mir wurde klar: Ich hatte tatsächlich eine Liebesbeziehung mit dem Leiden, mit dem Opfermodus. Und dieser Opfermodus war die einzige Strategie, die mir als Kind zur Verfügung stand, um mir die Aufmerksamkeit meiner Mutter zu sichern. So früh entstanden, so tief eingeprägt. Mitgefühl darf ich an dieser Stelle mit mir selbst haben.

Die Liebesbeziehung mit dem Leiden: ein Herz, die eine Hälfte umschließt eine Frau in Schwarz, die leidet. Die andere Herzhälfte ist im goldenen Licht und in der freudigen Anbindung. zu sehen.

Ich sehe den Opfermodus ganz klar im Zusammenhang mit dem Bindungstrauma, das nicht nur ich, sondern auch meine Ahnenlinie – mütterlich wie väterlich – erlebt hat. Denn ganz ehrlich: Ich meine, wir Deutschen sind eine bindungstraumatisierte Gesellschaft, die unbewusst und kollektiv mit Schuld und Scham ringt.

Diese kollektiven Themen zeigen sich in jedem Leben, in irgendeiner Form – ob wir sie selbst erlebt haben oder ob sie von Generation zu Generation weitergetragen wurden.

Was mir Mut macht: Mich von meinen eigenen inneren Themen der Schuld und der Scham zu befreien heißt auch, das Kollektiv ein Stück mit zu befreien. Und das ist groß.

Ja, ich bin bereit, meine Grenze zu setzen.

Ja, ich bin bereit, die Liebesbeziehung mit dem Leiden aufzukündigen, sie zu verlassen. In dem Moment, in dem ich das ausgesprochen habe, ist Freude aufgestiegen. Mein ganzes inneres Sein wurde weich und hat sich gefreut. Das war das Zeichen: Das ist jetzt der richtige Schritt.

Jetzt kann ich den Weg gehen, der mich glücklich macht. Welchen Weg darf ich jetzt wählen? Den Weg ins Glück, in die Freude, in die Leichtigkeit.

Das ist die Grenze, auf die ich stolz bin

… ist nicht in einem Moment gesetzt, sondern in Etappen gewachsen: vom Sichtbarwerden über die Rückkehr in Verbindung bis zur Entscheidung, das Leiden loszulassen. Jede Etappe war eine innere Grenze – die Grenze, mich nicht mehr von meinen eigenen Schutzmechanismen zurückhalten zu lassen.

Ich bin stolz auf die liebevoll gesetzte innere Grenze meinen Anteilen gegenüber, die mich mein Leben lang gesichert und beschützt haben und mich gleichzeitig in einen Sicherheitsgefängnis der Vermeidungsstrategien und der Isolation eingesperrt haben.

Anders formuliert: ich habe mir selbst eine Grenze gesetzt und eine neue Wahl getroffen: Ich wähle die Liebe, die ich in Wahrheit bin und den Weg zu gehen, der sich für mich gut anfühlt. Auf diesem Weg führe ich mich selbst, liebevoll und im Vertrauen, dass ich zusammen mit all meinen Anteilen einen Umgang mit dem finde, was mir begegnet.

Und jetzt bin ich neugierig: Auf welche Grenze bist du stolz? Ich freue mich, wenn du bei meiner Blogparade mitmachst und deine Geschichte teilst.

Licht, Liebe und Segen für dich,
deine Vera💞✨💫

PS: Ich bin ich, mit allem, was ich bin. Ganz. Das Auseinandernehmen in Anteile macht es leichter, mit der Komplexität umzugehen. So können zum Beispiel auch widersprüchliche Emotionen einfach da sein. Ein Anteil vertraut und ein Anteil hat Angst und der Verstand muss es nicht lösen.

Befreit leben - verbunden & genährt sein. Energetische Heilung. EhrNährung. Echt Wirksam. Viele Frauen haben bereits unzählige Wege ausprobiert und wissen längst, was „gesund" ist. Und dennoch bleiben innere Unruhe, emotionale Essmuster oder das Gefühl, sich selbst immer wieder zu verlieren. Ich glaube nicht, dass der Körper das Problem ist – er trägt für dich, was dein Herz noch nicht fühlen kann. In meiner Arbeit verbinde ich energetische Heilung, EhrNährung und echte Wirkung im Nervensystem, damit du dich wieder fühlst, dir selbst näherkommst – und aus echter Verbindung heraus innerlich frei wirst. Ehre dich und deinen Körper. EhrNährung beginnt innen. Mit dir. Erfahre hier mehr über mein Angebot.

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