Blogparade: Auf welche Grenze bist du stolz?

Veröffentlicht am Kategorisiert als Grenzen 4 Kommentare zu Blogparade: Auf welche Grenze bist du stolz?

Grenzen setzen klingt leichter, als es in Wirklichkeit ist.

Wie oft habe ich meine Grenze weggelächelt — und im Anschluss mit Essen kompensiert, was ich erst viel später fühlen konnte? Gestern noch habe ich eine Beleidigung, getarnt als Kompliment, weggelächelt. Kurze Zeit später habe ich meine Grenze klar gesetzt.

Die Folge war ein Kontaktabbruch — genau das, was oft die größte unbewusste Angst ist. Und doch: Oft bewahrheitet sich diese Konsequenz gar nicht. Aber solange die Angst davor im Raum steht, kann sie uns schwer machen, die Grenze überhaupt zu spüren — geschweige denn zu setzen.

Auf welche Grenze bist du stolz? Ich lade dich herzlich ein, an dieser Blogparade teilzunehmen und darüber zu schreiben.

Was ist eine Blogparade?

Bei einer Blogparade setzt ein Blogger ein Thema. Andere Blogger, die etwas zu diesem Thema beitragen wollen, können dieses Thema gerne aufgreifen und einen Blogartikel dazu schreiben. Das Thema meiner Blogparade lautet: Auf welche Grenze bist du stolz?

Du schreibst und veröffentlichst deinen Blogartikel auf deiner Website und verlinkst in deiner Einleitung diesen Blogartikel, den du jetzt gerade liest. Sobald dein Blogartikel fertig ist, hinterlässt du hier einen Kommentar mit dem Link zu deinem Blogartikel.

Das Ergebnis: Du schreibst einen tollen Blogartikel, den deine Zielgruppe gerne lesen wird. Bei einer Blogparade bekommen alle Teilnehmer mehr Sichtbarkeit. Das heißt für dich: Mehr neue Menschen klicken auf deinen Blog und erfahren etwas über dich und deine Angebote. Und: Du siehst, was andere dazu schreiben und wie sie das Thema dieser Blogparade sehen.

Diese Blogparade läuft bis Sonntag, 2. August 2026. Bis dahin kannst du deinen Blogartikel veröffentlichen und hier in den Kommentaren hinterlassen.

So nimmst du an dieser Blogparade teil:

  1. Schreibe einen Beitrag über: Auf welche Grenze bist du stolz? Wenn du noch keinen Blog hast, kannst du gerne hier unter diesem Blogartikel deinen Beitrag als Kommentar hinterlassen.
  2. Verlinke meine Blogparade (also genau diesen Blogartikel, den du jetzt gerade liest) in der Einleitung oder im Fazit deines Blogartikels.
  3. Sobald du deinen Blogartikel veröffentlicht hast: Kommentiere hier unter meinem Blogartikel mit einem kurzen Text und dem Link zu deinem eigenen Blogartikel. Denn nur so kann ich deinen Beitrag zu meiner Blogparade finden!

Die Blogparade endet am Sonntag, 2. August 2026. Bis dahin kannst du deinen Beitrag zu meiner Blogparade hier im Kommentarbereich hinterlassen!

Leitfragen zu meiner Blogparade:

  • Warum war diese Grenze für dich notwendig?
  • Wie hast du dich vor der Grenzsetzung gefühlt?
  • Wann hast du die innere Entscheidung getroffen: „jetzt reicht´s“?
  • Was hat dich innerlich zu dieser Entscheidung geführt?
  • Woran merkst du, dass es dir gut tut, diese Grenze gesetzt zu haben?
  • Wo im Körper spürst du den Stolz auf dich? Erlaube es dir 😘💞.

Gerne kannst du natürlich auch eigene Fragen stellen und in deinem eigenen Blogparaden-Blogartikel beantworten!

Ich freue mich auf deinen Blogartikel!

Licht, Liebe und Segen für dich,
deine Vera💞💫✨😇

Befreit leben - verbunden & genährt sein. Energetische Heilung. EhrNährung. Echt Wirksam. Viele Frauen haben bereits unzählige Wege ausprobiert und wissen längst, was „gesund" ist. Und dennoch bleiben innere Unruhe, emotionale Essmuster oder das Gefühl, sich selbst immer wieder zu verlieren. Ich glaube nicht, dass der Körper das Problem ist – er trägt für dich, was dein Herz noch nicht fühlen kann. In meiner Arbeit verbinde ich energetische Heilung, EhrNährung und echte Wirkung im Nervensystem, damit du dich wieder fühlst, dir selbst näherkommst – und aus echter Verbindung heraus innerlich frei wirst. Ehre dich und deinen Körper. EhrNährung beginnt innen. Mit dir. Erfahre hier mehr über mein Angebot.

4 Kommentare

  1. Wann hab ich die erste Grenze gesetzt?
    Sehr, sehr spät in meinem Leben.
    Ich muss dazu ein wenig ausholen. Ich bin zwischen meinem elften und 14. Lebensjahr von meinem Vater sexuell missbraucht worden. Nach dem sexuellen Missbrauch begann der jahrzehntelange emotional Missbrauch er hild mich klein und gab mir ständig für alles die Schuld. Nahm keine Rücksicht auf mich.
    Es war bei uns Sitte dass man sich regelmäßig zu Familienfeiern traf.
    Ich habe noch drei Geschwister. Ich war die einzigste Person, die mit Menschen mit Behinderung arbeitete und auch am Wochenende und Feiertagen arbeiten musste.
    Bei Terminabsprachen wurde ich nicht miteinbezogen, sondern nur meine Geschwister. Ich kriegte den Termin vor die Nase gesetzt und hatte gefälligst zu dem Zeitpunkt zu erscheinen, wenn ich da arbeiten musste und wir sind essen gegangen, dann musste ich halt eben nach essen.
    2022 nach dem Tod meines Schwiegervaters – wir hatten meine Schwiegereltern bis dahin schon zehn Jahre lang gepflegt, blieb nur noch die Schwiegermutter zur Pflege übrig und wir konnten dann auch nicht mehr, auch wenn ich frei hatte um 13:00 Uhr bei Familienfeiern erscheinen.
    Es wurde dann Anfang 22 für November ein neuer Termin festgelegt der genau in dem Zeitraum der Pflege meiner Schwiegermutter fiel.
    Ich habe dann in die Familiengruppe geschrieben mithilfe meines Sohnes, damit es neutral und nicht angreifenden ist, dass wir in Zukunft nicht mehr an Familienfeiern teilnehmen, weil das uns aufgrund unserer Pflege und beruflichen Tätigkeit zeitlich nicht mehr möglich ist.
    Das war die erste Grenze, die ich in meinem Leben zu meiner Familie gezogen habe.
    Die zweite folgte relativ zeitnah.
    Mein Vater antwortete nicht in der Familiengruppe, sondern per E-Mail mit einer krassen Schuldzuweisung.
    Ich würde die Familie zerstören. Ich würde kein Kontakt mit meinen Geschwistern pflegen wollen und ob ich überhaupt zu seiner Beerdigung kommen würde, wenn er stirbt. Ich wäre ja sowieso zu nichts bereit.
    Zum Glück bekam ich diese E-Mail im Gegenwart meiner Tochter, die sofort, sagte Mama Antworte da bitte nicht mehr drauf. Ich tat es auch nicht.
    Wir hielten dann Familienkonferenz ab und meine Kinder sorgten dafür, dass mich mein Vater nicht mehr erreichen konnte. Mein Sohn sperrte alle E-Mail-Kontakte WhatsApp Telefon, mein Mann, das Festnetz. Somit war ich für meinen Vater nicht mehr erreichbar.
    Das war die zweite große Grenze, die ich gesetzt habe, nicht mehr erreichbar zu sein.
    Erst mal fühlte es sich für mich, mit dieser Grenze sehr gut.
    Das erste Mal konnte ich aufatmen und fühlte mich nicht mehr so unter Druck gesetzt , irgendwo dran teilzunehmen, wo ich sowieso keine Zeit zu habe und wo keine Rücksicht auf mich genommen wird.
    Es ging mir gut damit bis meine Schwester mich besuchte und mich fragte.
    Warum hast du Papa blockiert? Warum kommst du nicht mehr? Was steckt dahinter?
    Meine Geschwister wussten bis zu dem Zeitpunkt nicht, dass mein Vater mich sexuell missbraucht hat, und für sie war es Alltag, dass ich das schwarze Schaf war und dass ich immer diesen emotionalen Druck ab bekam. Sie sind damit großgeworden.
    Zu dem Zeitpunkt konnte ich es nicht sagen und frohr ein bei dem Gespräch. Ich konnte gar nichts mehr sagen.
    Nach dem Gespräch bat ich dann, meinem Mann, meine Schwester anzurufen, ihr zu erklären, was genau dahinter steckt. Sie fiel aus allen Wolken und ich in ein tiefes fürs psychisches Loch.
    Nach vier Jahren Therapie – Verhaltenstherapie und Gestaltungstherapie habe ich dieses Trauma nun fast überwunden.
    Die nächste Grenze, die ich gesetzt hatte, war natürlich, dass ich nicht zur Beerdigung meines Vaters gegangen bin.
    Heute fällt es mir leicht, wenn meine Geschwister anrufen und mich einladen nein zu sagen, wenn ich keine Zeit habe.
    Eine weitere Grenze habe ich zu einer Freundin gezogen.
    Sie hatte die Angewohnheit, mir ständig irgendwelche Sachen zu unterstellen, die ich gesagt oder getan haben sollte.
    Meine Psychologin sagte immer, sie ist narzisstisch wie ihr Vater, deswegen triggert sie das auch so sehr.
    Eine Aufgabe von ihr war es dann meiner Freundin eine Grenze zu setzen und ihr aufzuzeigen, wo sie mich verletzt mit ihren Anschuldigungen. Das tat ich dann auch.Meine Freundin war darüber so erbost, so dass sie die Freundschaft beendete . Sie konnte die Kritik nicht ertragen.
    Aber auch mit dieser Grenze geht’s mir besser, denn bei jedem Telefonat, wenn wieder Schuldzuweisungen zu mir kamen von ihrer Seite aus fror ich ein und konnten mich nicht verteidigen.
    Mittlerweile hab ich gelernt, wenn mich andere angreifen oder aber mir irgendwas in die Schuhe schieben oder mich anders sehen, als ich mich fühle, dass ich da klarzustellen zu beziehe. Und das tut gut.
    Allgemein fällt es mir leichter Grenzen zu setzen.
    Ich bin jetzt Rentnerin möchte viel Zeit mit meinem Mann verbringen. Wer weiß, wie lange wir das noch können und diese Zeit noch dazu haben.
    Ich setze dann auch klare Grenzen bei meinen Kindern, wenn sie mich für Babysitten Hunde sitzen oder sonstiges einspannen möchten.
    Ich habe einfach gelernt, mich nicht mehr von anderen zeitlich einteilen zu lassen. Das fühlt sich sehr gut an und ist sehr befreiend.
    Wo ich es im Körper spüre hatte Vera gefragt : „bei meiner Atmung.“ Ich bin Asthmatikerin und mir bleibt buchstäblich die Luft weg, wenn ich nicht auf meinen Körper achte und meine Grenzen setze.

    1. Liebe Theresia,
      ich sitze hier und bin tief berührt von dem, was du teilst. Danke. Danke, dass du diese Geschichte aufgeschrieben und sie sichtbar gemacht hast – mit all dem, was darin steckt.
      Was du beschreibst, ist so viel mehr als „eine Grenze“. Du hast als Kind etwas erlebt, das niemals hätte passieren dürfen, und danach jahrzehntelang den Druck getragen, klein gehalten und zur Schuldigen gemacht zu werden. Dass du nach all dem den Mut gefunden hast, das erste Mal „so nicht mehr“ zu sagen – auch wenn es „sehr, sehr spät“ war, wie du schreibst – das ist für mich keine Verspätung, sondern eine unglaubliche Leistung. Manche Menschen erreichen diesen Punkt ihr Leben lang nicht, weil der Schmerz zu groß ist. Du aber bist dort angekommen.
      Mich berührt besonders, wie deine Kinder und dein Mann an deiner Seite standen. Dass dein Sohn dir geholfen hat, die Worte neutral zu formulieren. Dass deine Tochter im richtigen Moment sagte: „Mama, antworte da bitte nicht mehr drauf.“ Dass deine Familie dafür gesorgt hat, dass du nicht mehr erreichbar sein musstest. Du hast nicht nur Grenzen gesetzt – du hast erlebt, dass Menschen dich schützen. Genau das hat dir als Kind gefehlt, und jetzt hast du es bekommen. Das ist Heilung.
      Und dann der Moment mit deiner Schwester, in dem du eingefroren bist und nichts mehr sagen konntest – ich spüre, wie viel Kraft es gekostet hat, dass dein Mann das aussprechen durfte, was so lange unaussprechbar war. Vier Jahre Therapie, das Loslassen, das fast überwundene Trauma: Das ist ein Weg, vor dem ich mich in tiefem Respekt verneige.
      Dass du heute leichter „nein“ sagen kannst, dass du deine Zeit mit deinem Mann schützt, dass du nicht mehr für alle verfügbar bist – das ist kein Hartwerden. Das ist Selbstachtung. Und dass dir buchstäblich die Luft wegbleibt, wenn du deine Grenzen nicht achtest – dein Körper, deine Atmung, dein Asthma – das zeigt, wie weise dein Körper dich unterstützt.
      Ich bin stolz auf dich. Und ich bin dankbar, dass dein Beitrag jetzt hier steht, sichtbar, und vielleicht jemand anderem Mut macht, der dasselbe trägt und denkt, es sei zu spät. Es ist nie zu spät.

      Licht, Liebe und Segen für dich,
      deine Vera💞✨💫😇

    1. Liebe Martina,
      wow… danke für deinen tollen Beitrag. So klare Worte in so einer herzerfrischenden Offenheit. Auch für mich sind die Parallelen deutlich erkennbar. Geben und Nehmen, die Verantwortung sind große Themen in diesem Komplex, genauso wie das Empfangen. Wie empfange ich mich selbst? Mit deinen Punkten kann ich voll mitgehen. Danke für deinen tollen Beitrag.
      Licht, Liebe und Segen für dich,
      deine Vera 💞✨💫😇

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