Thailand, die goldene Feder und das Licht, das ich bin
Der Januar war kein normaler Monat.
Er war warm – äußerlich, weil ich auf Koh Phayam saß, das Meer rauschte und die Sonne meine Haut wärmte. Und innerlich, weil etwas aufgegangen ist, das sich schon lange ankündigte.
Ich bin im November mit einem Flugticket statt mit Holzvorrat in den Winter gegangen. Wer mich kennt, weiß: Das war keine Flucht. Das war ein Ja. Zu mir. Zu dem, was werden will.
Was im Januar war.
Das Schreiben ist aufgegangen.
Ich habe Nächte hindurchgeschrieben. Nicht, weil ich musste – sondern weil es floss. Weil die Feder (im übertragenen Sinne und doch ganz wörtlich gefühlt) endlich in meiner Hand lag und tanzen wollte. In einem Reading, das ich im Januar empfangen habe, wurde mir ein Bild gezeigt: eine goldene Schreibfeder, ein Buch mit vergoldeten Seiten. Und die Botschaft: Die Feder wartet schon lange auf dich.
Ja. Das hat mich berührt. Tief.
Die Zirkel haben mich getragen.
Ich war im Januar mehrfach in dem Zirkel, der nur für die Starseed-Academy-Absolventen von Birgit Fischers Jahresausbildung ist – als Empfangende und als Gebende. Diese Räume unter Kolleginnen, wo wir Heilerinnen uns treffen und in Verbindung mit unseren geistigen Teams zusammenwirken, sind Heilung pur. Wenn sich Frauen wirklich miteinander verbinden – nicht in Konkurrenz, sondern echte Echtheit – entsteht etwas, das größer ist als die Summe der Teile.

Was ich beobachtet habe, auch an mir selbst: Wie schnell wir unser Licht dimmen, sobald andere da sind. Wie das Anpassen ein alter Automatismus ist, den wir so lange geübt haben, dass wir ihn kaum noch merken.
Ich habe ihn gemerkt. Beim Tischtennis, ausgerechnet. Als mir aufgegangen ist, dass ich meine Energie zurückziehe, kurz bevor ich gewinne. Damit er gewinnt. Damit ich nicht zu viel bin.
Ich bin nicht zu viel. Und du auch nicht.
Das Online-Business hat angefangen – und noch nicht gefruchtet. Beides ist wahr.
Am 1. November habe ich mein Online-Business gestartet. Ich bekomme einen kleinen Existenzgründungszuschuss. Mein Angebot ist da. Mein Herz ist dabei. Und: Es hat sich im Januar noch nicht verkauft, wie ich es mir erhofft hatte.
Ich schreibe das, weil Ehrlichkeit mir wichtig ist – mit mir und mit dir. Ich weiß, dass das normal ist. Ich weiß, dass auch die Großen Runden haben, in denen nichts läuft. Ich weiß, dass Dranbleiben der Weg ist.
Und ich spüre auch: Solange ich aus Druck heraus agiere, kann nicht das fließen, was fließen will. Der Flow kommt nicht durch Funktionieren. Er kommt, wenn ich aufhöre, eine Maschine sein zu wollen.

Was der Januar mir gezeigt hat.
Drei Sätze, die mich durch diesen Monat begleitet haben:
„Solange du dich nicht verlässt, kannst du nicht verlassen werden.“ Das ist ein Satz, der in einem Zirkel gefallen ist. Er hat sich in mir gesetzt. Ich übe ihn.
„Folge der Freude.“ Nicht als Ausrede, um schwierigen Dingen auszuweichen. Sondern als Kompass. Wo ist Leben? Wo geht mein Herz auf? Dahin.
„Du bist das Geschenk.“ Nicht, weil ich perfekt bin. Sondern weil das, was durch mich fließt, echt ist. Und weil echte Menschen echte Menschen heilen.
Was ich mitnehme in den Februar.
Thailand endet bald. 2 von 3 Monaten sind rum. Ich gehe zurück in meine Gartenhütte im Allgäu, zurück in den deutschen Winter – und zurück in mein Leben, das gerade neu entsteht.
Was ich mitnehme: mehr Vertrauen in den fließenden Prozess. Die Erkenntnis, dass Sichtbarkeit nicht Lautsein bedeutet, sondern Echtsein. Und die tiefe Gewissheit, dass das, was durch mich kommen will – die Texte, die Readings, die Heilungsräume – seinen Weg findet, wenn ich aufhöre, es zu erzwingen.
Die Feder ist in meiner Hand.
Ich schreibe.
Licht, Liebe und Segen für dich,
deine Vera 💞✨💫😇
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