Selbstwirksamkeit bedeutet, dass du dich selbst an die Hand nimmst und beginnst, dich wirklich zu führen.
Es ist keine Theorie, sondern eine gelebte innere Haltung in deinem Alltag. Du lässt deine Emotionen da sein, ohne sie wegzudrücken, und nimmst dein Energiefeld um dich herum bewusst wahr. Du spürst, was in dir geschieht, und unterscheidest, ob du gerade ganz in deiner eigenen Energie bist oder ob sich etwas Fremdes in deinem Feld oder in deinem Körper zeigt.
Selbstwirksamkeit im Alltag heißt auch, deine Gedanken zu beobachten und nicht einzusteigen, wenn sie dir nicht guttun. Wenn du selbstwirksam sein möchtest, trainierst du deinen Geist und wählst positive Gedanken. Ebenso wählst du dein Handeln so, dass es dir dient. Selbstwirksam sein bedeutet, deine Gedanken, deine Emotionen und dein Handeln bewusst zu wählen – im Einklang mit deinem höheren Selbst und deinem ureigenen So-Sein. Das ist der Idealzustand und zugleich ein Weg, auf den du dich jeden Tag neu ausrichtest.
Selbstwirksam sein heißt:
- Du unterscheidest zwischen deiner Energie und fremder Energie?
- Du wählst deine Gedanken.
- Du wählst deine Emotionen.
- Du wählst dein Handeln.
- Deine Entscheidungen sind selbstfürsorglich und zu deinem höchsten Wohl.
Nur wenn du selbst erfüllt bist, kannst du geben, ohne dir selbst weh zu tun.
Wie du in deine Selbstwirksamkeit kommst:
Der Weg beginnt mit einer klaren inneren Entscheidung: „Ich bin selbstwirksam, ich bin wirksam, ich wirke.“ Diese Absicht ist kein leeres Mantra, sondern eine bewusste Ausrichtung deiner inneren Haltung. Deine Absicht setzt die Richtung. Danach richtest du deinen Fokus darauf, deine Energie hochzuhalten.
Gedanken und Emotionen tragen eine Frequenz; sie können niedrig oder hoch schwingen. Je höher deine Gedanken und Gefühle schwingen, desto energiegeladener, freier, klarer und lebendiger nimmst du dich wahr. Deine innere Ausrichtung wird stimmig und dein Handeln folgt dieser Klarheit.

Selbstwirksam im Alltag – meine Erfahrung:
Ich kenne auch die andere Seite der Selbstwirksamkeit: Vermeidung, Kompensation, Ohnmacht, Hilflosigkeit und immer wieder die gleichen Verhaltens- und Gedankenschleifen zu leben, bis hin zu depressiven Zuständen. Im Anschluss an energetische Heilung ist es essenziell, die alten Gewohnheiten bewusst zu verändern. Eine Erkenntnis allein genügt nicht. Entscheidend ist, dich im Alltag neu auszurichten und deine innere Schwingung bewusst zu halten. Das ist wie ein Training, da gilt es, dranzubleiben.
Die Gewohnheit, mich selbst herunterzuziehen, war stark. Ich hatte gelernt, meine Energie zu dämpfen, mich in einen schlechten inneren Zustand zu bringen und niedrig schwingende Gedanken und Emotionen zu nähren. Das war lange normal für mich. Mit großen Aufs und Abs in kurzen Abständen. Heute ist es leichter geworden, aus solchen Mustern auszusteigen und mich selbst zu führen. Ich wähle bewusster, was ich in mir nähre, und führe mich klarer durch meine Gedanken, Emotionen und Handlungen. Genau das ist gelebte Selbstwirksamkeit. Doch ganz ehrlich: Es war ein langer Weg.
So stärkst du deine Selbstwirksamkeit:
Selbstwirksamkeit wird gestärkt durch positive Gedanken, bewusst gewählte Emotionen und klare Handlungen. Ebenso durch Selbstfürsorge und einen achtsamen Umgang mit deinem Körper und deinem Energiesystem.
Unterstützend wirken:
- natürliche und individuell passende Ernährung
- gutes Wasser und eine unterstützende Verdauung
- Bewegung in der Natur
- Barfußlaufen, Spazierengehen, Wandern
- Über-Kreuz-Bewegungen für die Zentrierung und für die Balance zwischen linker und rechter Hirnhälfte
- Ein liebevolles Umfeld, das dich stärkt
Ganz praktisch halte ich meine Energie hoch, indem ich mir unterstützende Impulse gönne. Ich höre die Hörbücher von Pavlina Klemm oder positive Musik, etwa von SEOM, während ich im Haushalt tätig bin. Besonders kraftvoll ist Singen oder Summen, vor allem, wenn du sehr sensitiv bist und Stimmungen anderer Menschen aufnimmst. Selbst beim Einkaufen kannst du leise summen und so dein eigenes Energiefeld stabilisieren. Auf diese Weise bleibst du bei dir und bewahrst deine innere Ausrichtung.
Was die Selbstwirksamkeit schwächt:
Selbstwirksamkeit wird geschwächt, wenn schlechte Gewohnheiten deinen Alltag bestimmen, wenn dir Schlaf fehlt, wenn dein Umfeld dauerhaft negativ geprägt ist. Auch eine unzureichende Versorgung deines Körpers senkt deine Energie.
Schwächend wirken unter anderem:
- Zu wenig Wasser, schlechte Ernährung
- Zu wenig Natur
- Dauerhafter Nachrichtenkonsum
- Filme oder Inhalte, die Angst und Schwere nähren
- Ein Umfeld, das dich klein hält.
Selbstwirksamkeit bedeutet nicht, dich dafür zu verurteilen, sondern ehrlich hinzuschauen und Verantwortung zu übernehmen. Sie bedeutet nicht, alles allein schaffen zu müssen, und sie bedeutet auch nicht, Gefühle zu unterdrücken. Selbstwirksamkeit ist keine Härte, sondern Bewusstheit.
Selbstwirksamkeit als Schlüssel zu innerer Freiheit
Letztlich ist Selbstwirksamkeit die Entscheidung, Verantwortung für deinen inneren Zustand zu übernehmen. Nicht aus Druck oder Perfektionismus, sondern aus Liebe zu dir selbst. Sie ist kein spirituelles Leistungsprogramm, sondern eine Haltung, die dich Schritt für Schritt zurück in deine Kraft führt.
Wie ein Kind, das entdeckt, dass es selbst aufstehen und laufen kann, erkennst du, dass auch du wählen kannst, wie du denkst, fühlst und handelst. In jedem Moment liegt diese Wahl bei dir, und genau darin liegt deine Freiheit.
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