Manchmal zeigt sich ein tiefes Lebensmuster nicht in Therapie oder Coaching, sondern ganz unscheinbar – beim Spielen. Tischtennis wurde für mich im Januar 2026 zum Spiegel meines inneren Systems: meines Umgangs mit Gewinnen, mit Sichtbarkeit, mit Verbindung und mit Freiheit. Was sich dabei offenbart hat, reicht weit über ein Spiel hinaus. Es geht um alte Entscheidungen aus der Kindheit, um das Energiefeld des Herzens und um die Erlaubnis, wirklich da zu sein – ohne Druck, ohne Anpassung, ohne Kampf.
Tischtennis als Spiegel innerer Heilung.
Abends im „Rut 66“ spiele ich mit Andy Tischtennis. Wir haben ein ähnliches Spielniveau, mal gewinnt er, mal gewinne ich. Es macht richtig Spaß. Was für mich sehr neu ist: Ich bin gelassen und entspannt – und ich gewinne sogar.

Und genau darin lagen einige tiefe Erkenntnisse über mich:
💫 Ich will nicht gewinnen. Krass, oder? Dahinter liegen Spielerfahrungen aus meiner Kindheit, wo ich mich verlassen gefühlt habe, wenn ich ein Spiel gewann. Also habe ich als Kind beschlossen, nicht mehr gewinnen zu wollen. Dieser Beschluss ist in der Tiefe des Unterbewusstseins gelandet. Unser Wille versetzt Berge und kreiert die eigene Realität.
💫 Sobald ich mich in meinem eigenen Energiefeld zentriere, ausrichte und mich anbinde – damit teile ich meinem System mit, es ist sicher zu gewinnen – und ich gewinne.
💫 Ich erkenne auch, dass Gewinnen auch ein Miteinander sein kann nicht zwangsläufig ein Gegeneinander, wie ich es früh gelernt habe. Ich bin in einem Umfeld aufgewachsen, indem „dagegen sein“ zum guten Ton gehörte. Wer nicht dagegen war, war ein Mitläufer und ein Mensch 2. Klasse. Paradoxerweise war dieses Umfeld davon überzeugt, gegen die Klassensysteme zu kämpfen und hat sie gleichzeitig selbst erschaffen.
💫 Das, was ich bekämpfe, manifestiere ich in meiner Realität.
💫 Das, was ich nicht will, manifestiere ich genauso.
💫 Gewinnen ist eine geistige Fähigkeit und sie hat viel mit der Stärkung des eigenen Energiefeldes zu tun.
🦉 Freiheit kann nur in einem entspannten Zustand entstehen. Nur dann bin ich – auch physisch – in der Lage, flexibel zu reagieren. Aus meinem wahren Sein heraus, nicht aus Anpassung.
Die Befreiung des Herzens geht Hand in Hand mit meinem Selbstausdruck.
Mein Herz kann sich nur ausdrücken, wenn ich bei mir bleibe und wenn ich in meinem Herzen zentriert und mit mir verbunden bin. Ich bin gerade in der für mich perfekten Umgebung, um mir der tiefen Muster bewusst zu werden, die mein Herz lange verschlossen hielten.
Es allen recht machen zu wollen – ein stiller Glaubenssatz.
Mir ist klar geworden, dass ich unbewusst im Miteinander oft darum bemüht bin, dass es dem anderen gut geht. Vermeintlich. Vielleicht ist es dem anderen völlig egal? Ein kleines Beispiel: Ich brauche neue Flipflops, bevor die alten komplett reißen. Andy hatte – wie so oft – einen guten Tipp. Ich hätte fast die gekauft, die er (in meinem Kopf) am besten fand – bis ich es ausgesprochen habe. Und seine Antwort war: „Ist mir doch egal, welche du kaufst.“ Wunderbar! Danke, Andy.
So konnte ich mir selbst den Glaubenssatz nehmen, dass ich es den anderen recht machen zu müssen. Ich habe eine neue Erfahrung über die alte Überzeugung gelegt. Und so das Neue integriert.

Herzchakra, Solarplexus und Halschakra
Das Herzchakra ist umgeben vom Solar Plexus (unter dem Herz) und vom Halschakra. Um das Herz zu befreien, das, was ich liebend in die Welt bringen möchte, braucht es drei Qualitäten: Selbstermächtigung, Erlaubnis und Handlung.
Selbstermächtigung – die Macht zu mir zurückholen – Solar Plexus
Selbstermächtigung ist die Erlaubnis, meine Macht über mich und mein Leben zu mir zurückzunehmen und damit auch die Verantwortung. Wir neigen dazu, die Verantwortung abzugeben, und das ist künstlich kreiert, damit wir in der Ohnmacht und Handlungsunfähigkeit bleiben. Hier ist das rebellische Teenager-Ich sehr hilfreich, aus fremden Konstrukten auszusteigen. Es hat den Mut auszusteigen und sein eigenes Ding zu machen.
Erlaubnis – Emotionen fühlen statt kontrollieren – Herzchakra
Erlaubnis heißt, meine Emotionen fließen zu lassen und meine Gefühle zu fühlen, sie da sein zu lassen. Der Unterschied zwischen „fließen lassen“ und „fühlen“ ist der:
Es braucht beides für mein Empfinden sogar in der richtigen Reihenfolge:
Zuerst erlaube mir, die Energie der Emotionen da sein zu lassen, das ermöglicht das Fließen der Energie. Dann erlaube ich mir, das Gefühl zu fühlen – im Körper, im Jetzt. Und zwar, solange es da ist. In dieser Abfolge fließt es vollständig durch, ohne Widerstand, ohne Druck. Eine Emotion braucht nur 90 Sekunden, um vollständig gefühlt zu sein. Die Herausforderung in diesem Prozess ist, die Angst, die aus vergangenen Erfahrungen im System gespeichert ist. Und: wenn gespeicherte Emotionen „gestapelt“ sind,
Handlung und Sichtbarkeit – meine Wahrheit in die Welt bringen – Halschakra
Die Handlung braucht es jetzt und hier – im Sinne von „meine Wahrheit aussprechen“: Mein Sein und meinen Herzenswunsch in die Welt zu bringen und damit in die Sichtbarkeit zu kommen, besser gesagt zu gehen. Denn es ist ein Weg. Ich spreche meine Wahrheit aus, indem ich schreibe. Schreiben ist zudem eine Handlung. Und jede Handlung braucht den Körper.

Meine Heilungen durch Readings und Healings.
Es hat mich ganz schön durchgeschüttelt, dass mein 7-Wochen-Kurs nicht zustande gekommen ist. In der TCS-Community hörte ich, dass es normal ist und zum Wachstumsprozess dazugehört, wenn man ein Unternehmen gründet. Anscheinend dürfen die ersten Angebote durch einen Schärfungsprozess gehen. Und ich offenbar auch.
Geben und Empfangen in Balance stärkt meine neue Identität
Bei mir geht es darum, noch mehr aus meinem Herzen heraus zu handeln, ohne Erwartungen, ohne Druck. Sondern aus inneren Impulsen heraus in die Handlung zu kommen und mich selbst damit glücklich zu machen. Ich gebe und empfange regelmäßig Healings und Readings. Einige Kernbotschaften, die ich dabei empfangen durfte, sind besonders klar.
Raus aus dem selbstgemachten Druck: Sein statt Funktionieren.
Bisher habe ich mich selbst zu sehr unter Druck gesetzt. Neun Blogartikel im Januar, wobei mir das Schreiben wirklich Freude macht. Die mediale Botschaft für mich war deutlich:
„Genieße diesen Ort, diese Zeit, diesen Moment. Lass die Natur, das Wasser, die Sonne, die Pflanzen auf dich wirken. Es ist, als würde die Zeit kurz anhalten, damit du einfach sein kannst.“
Und weiter:
„Du bist nicht hier, um dich weiter zu klären – du bist hier, um deine Essenz zu bewohnen und aus ihr heraus zu wirken.“
Heilung durch Verkörperung und Ausdruck:
„Du bist in einem Reifeprozess. Deine Wahrnehmung, deine Stimme und deine Anbindung waren immer da. Jetzt dürfen sie gleichzeitig gelebt werden – geerdet, verkörpert und ausgesprochen.“
Der Körper reinigt sich aus:
„Hüft- und Oberschenkelthematik zeigt sich als gespeicherte alte Bewegungshemmung – ein Zurückhalten des Vorangehens. Brennen als Reinigungs- und Ausbrennprozess.“ Auch Schmerz kann ein Zeichen der Heilung sein.
Heilung der männlichen und weiblichen Energien in mir.
„Du bist eine starke Frau, sehr klar, sehr führend. Und vielleicht darf jetzt noch mehr Vertrauen rein. Mehr loslassen. Weniger Konzepte davon, wie ein Mann oder eine Beziehung zu sein hat. Mehr Öffnung für das, was sich wirklich zeigen will – jenseits alter Bilder.“
Und dann meine tiefe Angst:
„Wenn ich die Mauern senke, muss ich mich verbinden. Ich habe dann keine Wahl mehr.“
Das ist ein altes Trauma. Ein altes Müssen. Und genau das darf jetzt gehen.
„Das ist eine alte Geschichte. Heute bist du die Vera in ihrer Göttinnenenergie. Heute darf ein Mann kommen, der dich hält, sodass du dich nicht mehr halten musst.“
Die Qualität des erwachten, erwachsenen Mannes ist:
Er hält den Raum. Er schafft den äußeren Rahmen. Er fokussiert und strukturiert.
Und wir Frauen füllen ihn mit Kreativität, Liebe und Leben.
Genauso wirken die männlichen und weiblichen Energien in uns – unabhängig vom Geschlecht.
Problem:
– Tiefe Angst vor Öffnung, verbunden mit altem Trauma („Wenn ich offen bin, habe ich keine Wahl mehr“)
– Alte Beziehungsmuster: Retten, aushalten, sich anpassen
– Mauern als Überlebensstrategie
Lösung:
– Rückkehr in die Göttinnenenergie
– Erkenntnis: Öffnung ist nicht Ausgeliefertsein
– Neue Beziehungsqualität: geschützt sein statt sich selbst schützen müssen
– Tiefe Selbstverankerung: „Solange ich mich nicht selbst verlasse, kann ich nicht verlassen werden.“
Handlung / Integration:
– Bewusst alte Männer-Modelle stehen lassen und weitergehen.
– Körperlich & energetisch Empfang üben (Weichheit, Öffnung, Vertrauen).
– Beziehungen nur noch dort eingehen, wo Schutz, Klarheit und Spiegelung auf Augenhöhe da sind.
Essenz der Erkenntnisse im Januar 2026
Die Essenz meines Januars ist klar:
💫 Alte Identitäten klopfen an. Nicht, weil sie noch wahr sind, sondern um mir zu zeigen, wer ich nicht mehr bin.
💫 Wachstum durch Sichtbarkeit bedeutet, das Sich-klein-Halten zu beenden.
💫 Alte Schutzmechanismen dürfen liebevoll anerkennend integriert werden und erinnern an die Liebe, die ich in Wahrheitbist.
💫 Wachstum nicht als Leistung, sondern als natürliche Entfaltung dessen, was längst da ist.
Die Heilung geschieht nicht durch Anstrengung, sondern durch Erlaubnis.
Erlaubnis, zu gewinnen.
Erlaubnis, zu leuchten.
Erlaubnis, nichts zu tun.
Erlaubnis, einfach da zu sein.
„Du bist kein funktionierendes Wesen. Du bist Leben.
Funktionieren trennt dich von dem, was du weitergeben willst – Liebe, Tiefe, Wahrhaftigkeit. Schreiben aus Druck ist nicht dein Weg. Schreiben aus Liebe ist es.“ Tschacka! 🥳

Was ich im Januar 2026 gebloggt habe
- Mein Motto für 2026: Befreit leben und mein Leben genießen.
- Glossar: Mediale Energieheilung
- Verkörperung – was bedeutet das?
- Hochstapler-Syndrom oder Impostersyndrom – was ist das?
- 12. Januar 2026 in 12 Bildern – ein Tag in Thailand
- Mein endgültiger Befreiungsprozess Teil 3
- Bist du eine Heilerin?
- So kannst du 2026 mit mir zusammenarbeiten.
- 5 Dinge, die ich 2026 in meinem Unternehmen verändere.
Ausblick auf den Februar 2026
Die letzten 4 Wochen in Thailand sind angebrochen. Die Zeit fliegt – wie so oft hatte ich zu Beginn das Gefühl, es sei noch unendlich viel Zeit“ und jetzt ist sie fast rum. Ja, ich weiß: Viele haben noch nicht mal so viel Urlaub. Da sind 4 Wochen ein Geschenk.
Es geht darum, vom Leben das zu fordern, was du dir wünschst. Und auch von dir selbst. Sobald du die Entscheidung in der Tiefe getroffen hast, wirklich tief im Körper fühlbar, beginnt das Leben dir alles zufließen zu lassen, was du für die Umsetzung benötigst. Das funktioniert jedoch nicht ohne eigene Handlung.
Das Buch ein: „Plötzlich Millionärin – nichts wie weg!“ von Gaby Hauptmann beschreibt das sehr schön. In diesem Roman gewinnt die Autorin im Lotto und reist um die Welt. Sie verwirklicht ihren Traum, in verschiedenen großen Metropolen der Welt zu leben, um schließlich festzustellen, dass sie das Geld eigentlich nicht gebraucht hätte.
Meine erste große Reise habe ich 1994 gemacht. Meine Freundin und ich waren 4 Wochen in China unterwegs und weit ab von normalen Touristenrouten. Da habe ich gelernt, mit einem sehr kleinen Budget auszukommen. Es ist so viel möglich, wenn du dir erlaubst, zu träumen und Entscheidungen zu treffen.
- Monatsrückblick Januar 2026: Befreiung des Herzens - 5. Februar 2026
- 5 Dinge, die ich 2026 in meinem Unternehmen verändere. - 27. Januar 2026
- So kannst du 2026 mit mir zusammenarbeiten. - 21. Januar 2026
