März war kein lauter Monat. Kein großes Aufbrechen nach außen. Eher wie das leise Knistern, das entsteht, kurz bevor etwas Gefrorenes anfängt aufzutauen. Ich war nach drei Monaten Thailand zurück im Allgäu – in meiner kleinen Gartenhütte, vertrauter Umgebung, bekannten Feldern. Und trotzdem hat mich dieser Monat tief erwischt. Mit zwei Fragen, die ich nicht mehr ignorieren konnte.
Wo ist eigentlich mein Zuhause? Und: Welcher Teil von mir wartet noch darauf, dass ich ihn wirklich anschaue?
Diese beiden Themen ziehen sich wie ein roter Faden durch den März. Sie klingen vielleicht unscheinbar. Aber sie haben in mir etwas bewegt, das ich weder planen noch herbeiführen konnte.
Zuhause – ein Ort oder ein Zustand?
Kennst du das Gefühl, irgendwo anzukommen – und gleichzeitig zu spüren, dass du noch nicht wirklich da bist?
Genau das war mein erstes Gefühl nach der Rückkehr aus Thailand. Nicht: schön, ich bin zu Hause. Sondern ein leises, ehrliches: Warte mal. Was ist für mich eigentlich Zuhause?
Ich hatte drei Monate lang in einem anderen Rhythmus gelebt. Barfuß, warm, nah an der Natur, weit weg von allem Vertrauten. Und als ich zurückkam, hat mir genau dieser Kontrast etwas gezeigt: Das Zuhausegefühl, das ich in Thailand manchmal gespürt hatte, hing nicht am Ort. Es hing daran, wie nah ich bei mir selbst war.
„Solange ich das Zuhausegefühl im Außen gesucht habe – in einer bestimmten Wohnung, einer Gegend, einem Lebensumstand – war es immer ein bisschen fragil.“
Das ist keine spirituelle Theorie. Das war eine sehr körperliche Erfahrung. Sobald ich aufgehört habe, das Außen innerlich zu reparieren oder zu bewerten – wurde es ruhig. Nicht, weil sich etwas verändert hätte. Sondern weil ich aufgehört habe, es zu meinem Problem zu machen.
Was das mit dir zu tun hat:
Wie oft suchst du Sicherheit und Zuhause im Außen? In einer Beziehung, einem Ort, einem Lebensabschnitt, der endlich passt? Was wäre, wenn du dir diesen Anker nach innen verlegen dürftest – Schritt für Schritt, ohne alles sofort loszulassen?
Meine persönliche Konsequenz aus dem März: Ich werde meine Hütte im Allgäu aufgeben. Ich fahre im April nach Kreta, um dort an einem Wachstumsseminar teilzunehmen. Ich weiß noch nicht genau, was danach kommt. Und zum ersten Mal macht mir das keine echte Angst – weil der Anker nicht mehr draußen ist.
Das innere Kind wartet.
Das zweite große Thema des März war eines, das viele von uns kennen – und das die meisten von uns lieber auf Abstand halten: das innere Kind.
Nicht als psychologisches Konzept. Sondern als echter, lebendiger Anteil in uns, der irgendwann entschieden hat: Hier ist es nicht sicher. Ich ziehe mich zurück.
Was mich in diesem Monat wirklich bewegt hat: Wie lange dieser Anteil warten kann. Jahrzehnte. Und wie viel Energie wir unbewusst dafür aufwenden, ihn auf Abstand zu halten – oft, ohne es überhaupt zu merken.
In einer tiefen Session habe ich meine zweieinhalbjährige innere Vera gesehen. Mit all dem, was sie damals erlebt hat. Und zum ersten Mal habe ich nicht weggeschaut. Nicht analysiert. Nicht funktioniert.
Ich habe einfach gesagt: „Es tut mir so leid, dass du so verlassen warst.“
Dieser eine Satz hat etwas geöffnet. Nicht spektakulär. Aber grundlegend.
„Solange wir diesen Teil von uns nicht halten, suchen wir das Gehaltensein im Außen. In Beziehungen. In Beschäftigung. In allem, was für einen Moment das Loch füllt.“
Das ist keine Schwäche. Das ist schlicht menschlich. Und es ist so verbreitet, dass es kaum auffällt.
Was das mit dir zu tun hat:
Gibt es in dir einen Anteil, der wartet? Einen Teil, der sich klein hält, der funktioniert, der sich nicht traut? Nicht weil er nicht könnte – sondern weil er damals gelernt hat, dass es so sicherer ist?
Die Einladung aus dem März: Nicht fragen, was mit dir nicht stimmt. Sondern fragen, welcher Teil von dir noch wartet, gesehen zu werden. Das allein – dieses ehrliche Hinschauen – ist oft schon der erste echte Schritt.
Was im März 2026 sonst noch los war.
- Rückkehr aus Thailand – nach drei intensiven Monaten wieder im Allgäu, mit allem, was ein solcher Übergang in einem auslöst.
- Intensive Energiearbeit in mehreren Sessions – Themen wie Ahnenheilung, Loslösung alter Muster und das Stärken des eigenen Energiefeldes haben sich durch den ganzen Monat gezogen.
- Die Entscheidung für Kreta – die Zusage für das Wachstumsseminar im April hat sich im März gefestigt und klargemacht: Der Schutzkokon hat seinen Zweck erfüllt. Es ist Zeit für echtes Miteinander.
- Viel Natur, viel Stille – der Allgäuer Winter geht langsam. Aber die Stille der Natur hat mir in diesem Monat mehr gegeben als viele Gespräche.
Ausblick auf den April 2026.
- Kreta – Ende März fliege ich. Ein Wachstumsseminar, echtes Miteinander, Menschen, die – wie ich – mitten in ihrer eigenen Transformation stecken. Nach Jahren des Rückzugs bin ich neugierig, was das mit mir macht.
- Das innere Kind und die leuchtende Königin mitnehmen – nicht als Projekt, sondern als Begleiterin. Gemeinsam schauen, was das Leben noch zu zeigen hat.
- Heilung menschlich Miteinander erfahren. Den Schutzraum brauche ich nicht mehr im Außen, weil er jetzt innerlich da ist.
Fazit: Was der März mir wirklich geschenkt hat.
Zwei Fragen. Zwei Antworten, die nicht mit dem Kopf kamen – sondern aus dem Fühlen heraus.
Zuhause ist kein Ort. Und das innere Kind wartet auf dich.
Das klingt einfach. Und es ist gleichzeitig eine der tiefsten Einladungen, die mir dieser Monat gemacht hat: nicht mehr im Außen suchen, was nur im Innen gefunden werden kann. Und endlich wirklich hinschauen, statt weiterzufunktionieren.
Wenn ich dir einen einzigen Gedanken mitgeben dürfte, dann diesen: Der Anteil von dir, der wartet – er verdient deine Aufmerksamkeit. Nicht irgendwann. Sondern jetzt.
Licht, Liebe und Segen für dich,
deine Vera 💞✨💫😇
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