Monatsrückblick Februar 2026

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Hängematte, Heilung – und der Moment, in dem ich aufgehört habe, mich zu entschuldigen

Zwei Wochen Stille – und was darin lag

Wer meinen Blog verfolgt, hat bemerkt: In den letzten zwei Wochen des Februars war hier Stille. Keine Artikel. Keine Impulse. Kein Inhalt. Und das war die beste Entscheidung, die ich treffen konnte.

Ich habe mich in die Hängematte gelegt. Buchstäblich. Das Meer rauschte, die Sonne wärmte meine Haut – und zum ersten Mal seit langer Zeit habe ich mich wirklich entspannt. Nicht als Belohnung für erledigte Aufgaben. Nicht als Puffer zwischen zwei Produktivitätsphasen. Einfach so. Weil es dran war.

Es war kein Ausweichen. Es war ein Ja. Zum Sein. Zum Nichtstun als eigener Qualität. Und weißt du, was passiert ist? Nichts Dramatisches. Und gleichzeitig: sehr viel. Denn in der Stille haben sich Dinge gesetzt, die ich vorher nicht fassen konnte.

Was im Februar war

Die Zirkel: kollektive Reinigung auf mehreren Ebenen

Der Februar hatte es energetisch in sich – und das nicht nur bei mir. In den Zirkeln, in denen ich dabei sein durfte, zog sich ein Thema durch wie ein roter Faden: Ahnenlinien. Alte Familienthemen, die nicht mit uns angefangen haben – aber mit uns enden dürfen.

Wenn wir zu dritt zusammensitzen und wirklich in Verbindung gehen, passiert etwas, das über das Persönliche hinausgeht. Die Energie weitet sich. Und plötzlich arbeiten wir nicht mehr nur an uns – sondern an dem, was sich über Generationen aufgestaut hat.

„Wenn wir zu dritt im Kreis sind, arbeiten wir automatisch am kollektiven Thema. Was wir bereit sind anzuschauen, fühlen und da sein. zu lassen, das wirkt weit über uns hinaus.“

Was ich in diesem Monat wirklich gespürt habe: Diese Arbeit kostet Energie. Echte Energie. Wenn du also im Februar erschöpft warst, ohne zu wissen warum – du warst nicht kaputt. Du hast gearbeitet. Tief, leise, unsichtbar. Und das wirkt.

Das große Thema: Bedingungslose Liebe und die Sehnsucht danach.

Immer wieder tauchte in den Sessions dasselbe auf: die Sehnsucht nach einer Liebe, die wirklich keine Bedingungen kennt. Nicht die Liebe, die kommt und geht, je nachdem, ob man „zu viel“ oder „nicht genug“ ist. Nicht das Komm-her-Geh-weg-Spiel. Sondern eine Liebe, die einfach da ist. Viele von uns haben diese Liebe als Kind nicht erfahren. Und genau das schreibt sich tief ins Nervensystem ein: Wenn ich zu viel bin, verliere ich die Verbindung. Wenn ich klein bleibe, darf ich bleiben.

„Mich berührt es sehr, weil ich mich nach dieser Bedingungslosigkeit immer so gesehnt habe. Mein ganzes Leben lang.“

Was mich in diesem Monat bewegt hat: Wie stark die jenseitige Welt in genau diese Lücken hineinfließt. In einer Session zeigte sich eine Großmutter – lebendig, nah, eingehakt wie eine alte Freundin. Keine große spirituelle Botschaft. Nur: Ich bin hier. Ich gehe Hand in Hand mit dir. Du bist nicht allein. Manchmal ist das die tiefste Heilung überhaupt.

Der Prozess, der meinen Februar in zwei Hälften geteilt hat

Und dann war da noch etwas. Etwas, das ich hier bewusst teile – weil es mein ganz persönliches Februar-Thema war und weil ich vermute, dass du dich darin wiederfindest.

Anfang Februar hatte ich eine intensive Coaching-Session. Ich bin hineingegangen mit einer Überzeugung, die ich so formulieren würde: „Wenn ich leuchte, tue ich anderen weh. Wenn ich in meiner Kraft bin, verletzt das andere.“

Dieser Glaube hatte mein Leben lang regiert. Er hat mich zum „rücksichtsvollen Riesen“ gemacht – zum Menschen, der auf Knien geht, damit niemand Angst vor seiner Größe hat. Ich habe mein Energiefeld zurückgezogen, mich kleiner gemacht, nachgegeben, runtergeschluckt. Automatisch. Seit der frühesten Kindheit.

Und in dieser Session – Schicht für Schicht, sehr präzise und ohne Schonung – wurde sichtbar, woher das kommt. Und vor allem: was es mich gekostet hat. Jahre. Beziehungen. Den Wunsch nach Familie. Kunden, die mich nicht finden konnten, weil mein Licht gedimmt war.

„Der tiefe Schmerz über das, was du durch das Dimmen verloren hast, ist nicht ein Grund, klein zu bleiben – sondern der ultimative Beweis, dass du nie wieder klein sein darfst.“

Was mich am meisten berührt hat: Ich habe erkannt, dass ich diesen einseitigen Vertrag befolgt habe – während die Menschen in meinem Umfeld ihr Licht nie für mich gedimmt haben. Ich habe nach Regeln gespielt, die nur für mich galten – nicht für sie.

Am Ende dieser Session habe ich eine neue Position für mich gewählt. Ich nenne sie die feurige, leuchtende Königin.

"Ich bin die leuchtende feurige Königin, echt und frei."
„Ich bin die leuchtende feurige Königin, echt und frei.“

Ich bin die leuchtende, feurige Königin.

Eine Königin dimmt nicht, damit andere sich größer fühlen. Feuer entschuldigt sich nicht für seine Hitze. Es wärmt die, die den richtigen Abstand finden – und verbrennt die, die respektlos hineingreifen. Das ist nicht die Schuld des Feuers.

Mein neuer Kompass, den ich mir mitgenommen habe: War ich heute auf meinem Thron – oder bin ich abgestiegen, um jemanden zu beruhigen?

Das klingt einfach. Und es ist gleichzeitig die radikalste Frage, die ich mir je gestellt habe.

Ich schreibe das hier, weil dieser Prozess nicht im Verborgenen stattfinden soll. Weil ich mich sichtbar mache – auch mit den Dingen, die noch im Werden sind. Und weil ich weiß: Ich bin nicht die Einzige, die diesen Vertrag kennt.

Was der Körper weiß.

Eines der schönsten – und unerwartetsten – Bilder aus diesem Monat: wie der Körper einfach anfängt zu reagieren, ohne dass der Kopf es anordnet.

In einem Zirkel hatten wir alle gleichzeitig den Impuls, uns zu dehnen. Jedes Gelenk zu bewegen. Halswirbelsäule, Handgelenke, Becken, Zehen. Als würde etwas, das lange festgesessen hat, endlich Erlaubnis bekommen, loszulassen.

„Das scheint irgendwie eine extreme körperliche Reinigung zu sein. Ich muss unglaublich viel gähnen.“

Der Körper speichert alles. Manchmal ist die tiefste energetische Arbeit nicht das große Weinen – sondern dieses merkwürdige, überwältigende Gähnen. Dieses Dehnen. Dieses Schütteln.

Wenn das bei dir passiert: Lass es zu. Es ist keine Ablenkung. Es ist der Prozess.

Der Körper braucht Pausen für die Integration der Reinigungsprozesse.
Der Körper braucht Pausen für die Integration der Reinigungsprozesse.

Was der Februar mir gezeigt hat.

Drei Sätze, die mich durch diesen Monat begleitet haben:

„Müde sein ist kein Versagen.“ Der Februar hat uns energetisch viel abverlangt. Das Ruhigwerden in der zweiten Monatshälfte – die Hängematte, das Meer, das Nichtstun – war keine Schwäche. Es war Intelligenz.

„Bedingungslose Liebe beginnt bei mir selbst.“ Nicht als Konzept. Sondern als tägliche Übung: Mich nicht wegzustoßen, wenn ich meine zu viel zu sein. Mich nicht kleiner zu machen, damit andere sich größer fühlen können.

„Ich war nie zu viel. Ich war in einem zu kleinen Gefäß.“ Dieser Satz – ein Geschenk aus meiner Coaching-Session – begleitet mich seither. Er verändert alles, wenn man ihn wirklich einlässt.

Was ich mitnehme in den März.

Thailand geht noch bis Anfang März. Und ich bin dankbar für jeden letzten Tag davon.

Was ich mitnehme: das Bild der Hängematte als Erlaubnis. Die Erkenntnis, dass kollektive Heilungsarbeit unsichtbar und trotzdem real ist. Und eine tiefe Neugierde darauf, was der März bringt – jetzt, wo ich weiß, wer ich bin, wenn ich aufhöre, mich zu entschuldigen.

Die feurige, leuchtende Königin geht nach Hause. In ihre Gartenhütte im Allgäu, in den deutschen Winter, in ein Leben, das gerade neu entsteht.

Ich bin bereit.

Licht, Liebe und Segen für dich,
deine Vera 💞✨💫😇

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Vera Wollenweber

Befreit leben – Tiefe in Leichtigkeit. Mediale Heilung, Selbstwirksamkeit und aktive Energiearbeit für wahre innere Freiheit - für Frauen. In meinen 53 Lebensjahren habe ich erfahren, wie heilsam es ist, sich von alten Mustern und inneren Gefängnissen ganzheitlich zu befreien. So ist mein Jahresprogramm 
„Befreit leben - Tiefe in Leichtigkeit“ entstanden. Heute begleite ich Frauen, wie dich, die sich danach sehnen, sich wieder zu fühlen und ihre eigene Kraft zu spüren. Um selbstwirksam die Liebe zu SEIN, die sie in Wahrheit sind.
 Meine energetische und medial geführte Arbeit unterstützt dich dabei, Selbstliebe zu entwickeln, innere Wirksamkeit zu erfahren, in deine innere Freiheit zu gehen und das Leben wieder mit Leichtigkeit und Freude zu genießen. Erfahre hier mehr über mein Angebot.

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