Verkörperung bedeutet, ganz im eigenen Körper anwesend zu sein.
Nicht nur zu verstehen oder zu wissen – sondern zu fühlen, zu spüren und da zu sein. Verkörperung heißt, deine eigene Energie wirklich im Körper zu leben.
Verkörperung im Alltag
💫 Verkörperung heißt nicht, alles im Griff zu haben.
💫 Sie bedeutet, im eigenen Körper zu bleiben – auch dann, wenn es sich unsicher, lebendig oder ungewohnt anfühlt.
💫 Jeder Moment von Ankommen, Atmen und Spüren ist bereits Verkörperung.
Was Verkörperung meint.
Verkörperung ist kein Zustand, den man erreicht.
Sie ist ein fortlaufender Prozess, der in der Tiefe ein offenes Herz für uns selbst benötigt. Denn wir machen unser Herz immer wieder zu – aus dem Schutzbedürfnis heraus.
Das Verkörpern geht also Hand in Hand mit dem offenen Herzen, und zwar in erster Linie für dich selbst.
- Im Körper ankommen.
- Gefühle wahrnehmen, ohne sie zu unterdrücken.
- Dich in dir selbst halten können.
- Präsent sein – auch mit Unangenehmem.
- Energie nicht „im Kopf“, sondern im Menschsein leben – mit offenem Herzen.
Wie sich Verkörperung zeigt.
Die Verkörperung lässt dich deine Ganzheit fühlen. Der Zustand hat Ähnlichkeit mit dem Verliebtsein, ohne im Außen zu sein, sondern nur in dir.
- Du spürst deinen Körper deutlicher.
- Emotionen dürfen da sein und diese Energie darf sich bewegen.
- Entscheidungen entstehen aus innerer Klarheit.
- Du bist weniger im Müssen, mehr im Sein.
- Deine Energie fühlt sich stimmig und geerdet an.
- Du bist in deinem Körper präsent und nimmst ihn genau so an, wie er ist.
Eine klare Abgrenzung: Verkörperung ≠ Funktionieren.
Verkörperung heißt, nicht im Funktionsmodus zu sein.
Verkörperung bedeutet auch nicht, ständig ruhig, präsent oder „gut reguliert“ zu sein.
Sie bedeutet auch nicht, dass unangenehme Gefühle verschwinden.
Verkörperung heißt, auch sogenannte „negative“ Zustände wahrzunehmen, ohne dich wegzumachen oder abzulenken. Wahrhaftige Verkörperung bedeutet:
- Auch Chaos, Überforderung, Angst oder Widerstand im Körper halten zu können.
- Nicht aus dir herauszufallen, wenn es intensiv wird.
- Nicht sofort reagieren zu müssen, sondern in dir zu bleiben. Da hilft die Beobachtungsposition sehr.
Wie verkörpere ich mich in mir?
Verkörperung ist ein energetischer Vorgang. So paradox es klingt. Du kannst es fühlen und spüren.
Was bedeutet es, meine ureigene Energie zu verkörpern? Ich lade dich ein, dir jetzt beim Lesen einen Moment Zeit zu nehmen und dieser Anleitung kurz zu folgen.
Anleitung zur Verkörperung:
Atme 3 Mal tief in den Bauch über die Nase ein und über den Mund wieder aus.
Spüre deine Füße auf dem Boden.
Spüre deine Sitzhöcker auf der Sitzunterlage.
Nimm wahr, wie dein Atem in dir Platz nimmt.
Nimm wahr, wie dein Atem in deinen gesamten Körper strömt.
Lasse dich in dir nieder.
Lasse deine Energie in dich einsinken.
Spüre deinen Körper von innen.
Spüre dein Energiefeld um dich rum.
Fühle, spüre und wisse beides gleichzeitig: Die Energie in deinem Körper und dein Energiefeld um dich rum.
Deine Absicht reicht aus.
Halte dich in deinem Raum, weniger im Sinne von festhalten, mehr im Sinne von da-sein-lassen. Lasse deine Energie fließen. Mit ein wenig Übung, kommst du mehr und mehr dahin, alles, was da ist, fließen lassen. Mit dir selbst im Fluss sein. Und es geht darum, es zu fühlen, zu spüren und wahrzunehmen und zu sein.
Nochmal anders ausgedrückt:
Entspanne dich in deinen Körper hinein. Dabei fließt die Spannung aus dir heraus, du richtest dich aus – deine Energie in dir richtet dich auf.
„Ich bin aus- und aufgerichtet in meinem eigenen Energiefeld.“
Diesen Satz kannst du wie ein Mantra verwenden.
Die Worte dafür zu finden, wie sich etwas anfühlt, ist nicht so leicht. Halte also nicht an den Worten fest. Denn es geht nicht um Konzepte oder Techniken, sondern um das Fühlen, Spüren, Wahrnehmen, Wissen, Sein und darum, dich selbst zu empfangen.

Ich kann mich nur verkörpern, wenn ich mich für das Empfangen öffne und empfange. Das Empfangen „tun“. Gleichzeitig heißt empfangen, nichts machen zu müssen. Nicht leisten. Nicht verbessern. Nicht verstehen. Nicht kontrollieren. Sondern Licht und Liebe in dich hineinlassen und dich wieder zu erinnern – an dein Vertrauen ins Leben.
Warum ist Verkörperung wichtig?
Ohne Verkörperung bleiben viele Erkenntnisse im Kopf.
Du weißt viel – aber dein Leben verändert sich kaum.
Verkörperung ist wichtig, weil:
- Heilung erst im Körper wirklich geschieht.
- Dein Nervensystem Sicherheit braucht, nicht nur Einsicht.
- Grenzen spürbar werden und erst dann gesetzt werden können.
- Selbstliebe fühlbar und lebbar wird
- Innere Freiheit nicht gedacht, sondern gefühlt erfahren wird.
💫 Verkörperung bringt dich aus dem Überlebensmodus hinein ins Leben.
Verkörperung ist eine stille Erinnerung daran, dass du nichts werden musst, sondern dich selbst wieder bewohnen darfst. Immer dann, wenn du bei dir ankommst, atmest und dich empfängst, beginnt Leben, durch dich hindurchzufließen.
Wenn du die Verkörperung in die Umsetzung bringen möchtest, findest du hier weitere Infos.
Licht, Liebe und Segen für dich und eine genussreiche Verkörperung wünsche ich dir.
Deine Vera 💞✨💫😇
- Verkörperung – was bedeutet das? - 8. Januar 2026
- Glossar: Mediale Energieheilung - 8. Januar 2026
- Mein Motto für 2026: Befreit leben und mein Leben genießen. - 8. Januar 2026
