Kennst du das? Du fragst dich, warum dir immer wieder dieselbe Art von Menschen begegnet. Dieselbe Art von Situationen.
Warum du anziehst, was in deiner Schwingung liegt
Kurz gesagt: Nach dem Resonanzprinzip zieht deine Schwingung – geprägt von deinen Erfahrungen, Emotionen und Glaubenssätzen – immer wieder die dazu passende Menschen und Situationen in dein Leben.
Deine Welt erschafft sich von innen nach außen. Deine Schwingung wird bestimmt von deinen Erfahrungen, deinen Emotionen, deinen Glaubenssätzen und deiner inneren Kommunikation mit dir selbst. Und mit dieser Schwingung gehst du in Resonanz mit der Außenwelt.
Mein eigenes Schwingungsfeld: sexueller Missbrauch und ein Narzisst
Ich sage dir ganz ehrlich, wie es bei mir war. Ich hatte lange ein Schwingungsfeld von sexuellem Missbrauch in mir – und ich wusste lange nichts davon. Ich hatte eine drei Jahre andauernde Partnerschaft mit einem Narzissten, und ich habe lange nicht verstanden, warum. Bis mir klar wurde: Genau das war in meinem Schwingungsfeld vorhanden, obwohl es schon über 10 Jahre vorbei ist.
Dabei geht es nicht um Schuld. Das ist mir wichtig zu sagen. Es geht um etwas anderes: Verantwortung zu übernehmen.
Verantwortung übernehmen statt Schuld
Und erst als ich Verantwortung dafür übernommen habe – hey, das ist meine Schwingung – konnte sich etwas verändern. Diese Verantwortung zu übernehmen bedeutet: Ich erkenne mich als Schöpferin meiner Wirklichkeit an. Nur wenn ich anerkenne, dass ich das, was gerade ist, selbst mit erschaffen habe, kann ich es auch ändern. Ich bin Schöpferin. Und ich kreiere neu.
Dieses Resonanzprinzip zeigt sich auf allen Ebenen deines Lebens.
Wie sich das Prinzip in meinem Leben gezeigt hat
2020 habe ich ins Universum ausgesendet, dass ich nicht mehr allein leben möchte, sondern in Gemeinschaft, mit Menschen zusammen. Das Alleine-Leben war eher ein Notfallprogramm und meiner Hochsensibilität geschuldet, die mir erst in den letzten Jahren bewusst wurde. 2021 bin ich vom Ruhrgebiet ins Allgäu gezogen, in eine Gemeinschaft nach Isny.
Jeder Mensch ist genau richtig da, wo er gerade steht. Es gibt zu jeder Zeit die Möglichkeit der Heilung – des Aufwachens. Doch in dieser Gemeinschaft waren viele traumatisierte Menschen an einem Ort zusammen. Mit Starrheit. Mit Angst vor Veränderung. Mit dem Eingefroren-Sein, das Trauma mit sich bringt. Und ich habe genau das gespiegelt bekommen, was tief in mir selbst noch verborgen lag. Ich habe das im Außen angezogen, was in meinem Energiefeld als Information vorhanden war – alles ist Schwingung, alles ist Energie.
Vom Ausbrechen zur bewussten Neuentscheidung
„Du bist Schöpferin deiner Wirklichkeit.“ Als ich das verstanden hatte, habe ich eine neue Entscheidung getroffen. Ich will die Veränderung. Ich will raus. Ich möchte ein innerlich freies, selbstbestimmtes Leben führen. Ich möchte mich nicht von meinen alten Mustern, meinen eingefrorenen Emotionen leiten lassen und immer wieder die gleichen Menschen und Situationen in mein Leben ziehen und erleben. Ich möchte mich von meinem Herzen, von meiner Seele, von meinem höheren Selbst führen und leiten lassen und mit dem Leben fließen.
Nur wenn ich offen bin, in Freude und Leichtigkeit zu empfangen, kommen die Impulse, die mir das Leben schickt, auch bei mir an. Der erwachsene Anteil weiß: Ich kann mit allem umgehen, was mir begegnet. Ich sage dem Universum damit: Ich vertraue mir. Ich kann mit allem umgehen, was mir begegnet – und zwar zum höchsten Wohle aller, auf eine gute Art und Weise.
Es gibt jedoch auch den traumatisierten Anteil. Und den haben wir alle, das erfahre ich in meiner Arbeit und in meinem Leben immer wieder. Wir sind eine bindungstraumatisierte Gesellschaft, der abtrainiert wurde sich selbst zu fühlen, zu spüren, wahrzunehmen. Wir haben es verlernt, den inneren Impulsen zu vertrauen und entsprechend zu handeln. Das heißt nicht, dass du Opfer bist – erinnere dich an dein wahres Sein, an deine Schöpferkraft.
Verändere deine Schwingung, deine Energie und dein Leben im Außen verändert sich – es zieht nach
Ein wichtiger Aspekt, um deine Schwingung zu verändern, ist die Balance in dir. Das Thema ist vielschichtig.
Die Energie in dir
Ein Teil davon ist, männliche und weibliche Energie in sich zu vereinen. Das Empfangen, das Sein-Lassen, das Sanfte, das liebevoll Annehmende – das sind Aspekte, die wir stärken dürfen, wenn wir uns selbst näher kommen wollen. Und genauso das klare, führende, entscheidungsfreudige Handeln.
Unabhängig davon, ob du Mann oder Frau bist, sind wir alle aufgefordert, die weibliche Energie in uns wieder zu mehren und zu stärken. So, dass die überstarke männliche Energie sich ein bisschen ausruhen kann und beide inneren Kräfte in Balance kommen.

Deine Anteile
Ein weiterer Teil sind deine inneren Anteile. Wie oben schon beschrieben, gibt es den bewussten Anteil, der im Hier und Jetzt verbunden ist, der aus der Verbindung mit dem eigenen höchsten Selbst heraus wahrnimmt, empfängt und handelt. Und es gibt den/die traumatisierten, eingefrorenen, ängstlichen Anteile, die gerne im alten Erleben bleiben wollen. Denn das Bekannte – auch, wenn es schmerzhaft ist – fühlt sich sicher an. Das Neue macht diesem Anteil Angst und der verbundene Anteil freut sich und will vorangehen.
Bewusstsein verändert deine Schwingung
Indem du dir bewusst machst, welche Anteile gerade da sind und diese liebevoll annimmst, versorgst, liebst, führst, ihnen das gibst, was ihnen damals fehlte, als sie entstanden sind. Du nährst dich selbst nach und ehrst dich und deine Erfahrungen, sowie den jetzigen Zustand. Und genau das verändert deine Schwingung.
Wenn die Arbeit im Inneren wirkt, zeigt sich das im Außen
Kurze Reflexion für dich
Wo standest du vor zehn Jahren?
Wo stehst du jetzt?
Was hast du dir schon für dich befreit?
Was ist heute leichter als früher?
Nimm dir einen Moment und erkenne das an. Wir vergessen das viel zu oft, wenn wir mitten im Prozess stecken. Mit der Anerkennung stärkst du dein Energiefeld und deine inneren Anteile.
Erlaube mir, noch einmal zurückzugehen zu meinen Erfahrungen. Denn genau jetzt, in diesem Prozess der Herzöffnung, zeigt sich bei mir etwas Neues. Ich habe eine Gemeinschaft gefunden, ohne dass ich sie suchte – kein Mitgliedsein diesmal, sondern eine Mitarbeit als Projektmitarbeiterin, mit zwanzig Stunden pro Woche.
In den letzten zweieinhalb Jahren habe ich in einer Gartenhütte gelebt und sehr intensiv an meiner Selbstheilung gearbeitet. Viele, viele Emotionen befreit. Mein Energiesystem durch die Energiearbeit gestärkt. Mittlerweile trage ich ein neues Schwingungsfeld in mir. Mein Energiefeld ist stark.
Wie mich die Gemeinschaft fand
Das Thema Gemeinschaft hatte ich für mich schon ad acta gelegt. Abgeschrieben vielleicht nicht, doch ich bin dem auch nicht mehr nachgegangen. Und genau jetzt taucht es wieder auf – vom Leben eingefädelt und mir geschenkt.
Diese neue Gemeinschaft kam übrigens nicht zufällig in mein Leben. Schon im Mai hatte mir Birgit W., die ich in Kreta kennengelernt hatte, von einer Helferwoche in dieser Gemeinschaft erzählt. Ich hatte es im Kopf, aber als ich später die Bedingungen dazu las – lange Arbeitstage, Kosten für Unterkunft und Verpflegung – spürte ich sofort Widerstand. Selbst als Birgit anbot, die Kosten für mich zu übernehmen und mich einzuladen, fühlte es sich nicht stimmig an. Ich war zu diesem Zeitpunkt ganz auf etwas anderes fokussiert: das endgültige Loslassen meiner Hütte, meines Zuhauses, um wirklich frei zu werden für den Jakobsweg und für das, was das Leben als Nächstes für mich bereithielt.
Erst nachdem ich wirklich alles losgelassen hatte – meine Möbel eingelagert, meine Basis aufgelöst -, kam eine innere Panik darüber hoch, kein Zuhause mehr zu haben, mit der ich erst einmal umgehen durfte. In diesem Loslassen – ich wollte mich ja vom Leben führen und leiten lassen – schaffte ich es, meinen Kopf wieder zu weiten und einen ängstlichen inneren Anteil – mein inneres Kind – zu beruhigen.
In genau der Woche, in der die Helferwoche stattfand, stand bei mir ohnehin schon ein länger feststehender Termin an, der sich nach hinten verschob. Als mir bewusst wurde, dass ich die Zeit habe, war das Ja da und ich rief Birgit an. Und sie erzählte mir, dass sie selbst seit einer Woche unentschlossen war, ob sie überhaupt hinfahren sollte – bis genau in dem Moment, in dem ich anrief. Und wir beschlossen, zusammen teilzunehmen. Solche Momente kann man nicht erklären. Man spürt sie einfach. Und man weiß: Da geht’s lang.
Kurz gesagt: Es hat sich einfach richtig angefühlt. Ab September 2026 arbeite ich in der Gemeinschaft und wohne dort in einer 6er-Wohngemeinschaft. Ich freue mich total darauf.
Das ist für mich das Resonanzprinzip: Du bist Schöpferin deiner Wirklichkeit.

Die Synchronizitäten sind die Wegweiser des Lebens
Wenn sich Synchronizitäten im Außen zeigen, die mich hinführen zu dem, was sich gerade genau richtig anfühlt, ist das für mich immer ein Zeichen: Die Arbeit im Inneren hat bereits stattgefunden. Es hat funktioniert. Meine Energiearbeit hat funktioniert. Wie geil ist das denn?
Wenn du spüren und erleben willst, was in deinem eigenen Schwingungsfeld gerade dran ist: Die Montagsheilsession ist eine gute Möglichkeit mal reinzuschnuppern. Dort erlebst du dich in deiner eigenen Energie und vielleicht sogar den Kontakt zu Mitgliedern deines geistigen Teams. Hier findest du sie: https://verawollenweber.de/wochentliche-heilsession/

